Zukunft für Tshumbe sammelt Spenden für Krankenhausausstattung
Mit dem derzeitigen Bau eines auf Frauen- und Kindergesundheit spezialisierten Krankenhauses in Tshumbe leistet die Hilfsorganisation einen echten Impact in einer der ärmsten Regionen weltweit.
Die Tirolerin Manuela Erber-Telemaque, Gründerin und Obfrau von „Zukunft für Tshumbe“ kämpft weiterhin für Frauen und setzt derzeit ein großes Projekt um. In der D.R.Kongo, einem der ärmsten Länder der Welt baut sie mit ihrer Hilfsorganisation ein dringend benötigtes, auf Frauen- und Kindergesundheit spezialisiertes Krankenhaus. Es wird das erste gut ausgestattete Krankenhaus in Tshumbe und im Umkreis von mehreren hundert Kilometern sein.
Zur Finalisierung des Krankenhausprojekts werden noch Spenden benötigt
Trotz lokaler Herausforderungen wie schlecht erschlossener Straßen und komplizierter Logistik befindet sich der Krankenhausbau inzwischen in der finalen Phase. Um das Krankenhaus jedoch termingerecht eröffnen zu können, werden aktuell noch Spender:innen für die Ausstattung mit Betten gesucht. Insgesamt werden noch 28 manuell verstellbare Patientenbetten à 500 Euro, 55 Nachtkästchen à 120 Euro sowie 5 Babybetten à 220 Euro benötigt. Wer sich an der Spendenaktion beteiligt, kann einen konkreten Beitrag für Frauen und Kinder in Not leisten.
Die Region im Herzen der D.R. Kongo, ist medizinisch stark unterversorgt. „Was die Familien, Frauen und Kinder in Tshumbe bei Krankheit und im medizinischen Notfall erleben, ist kaum vorstellbar. Die wenigen bestehenden Krankenstationen, die es im Umkreis von Tshumbe gibt, sind einfache Lehmhütten ohne Strom und ohne grundlegende medizinische Ausstattung. Oft können sich die Menschen vor Ort nicht mal 50 Cent für eine medizinische Behandlung leisten. Die Verpflegung muss von den Verwandten gebracht werden. Frauen entbinden oft auf einer Holzpritsche. Die Müttersterblichkeitsrate zählt zu den vier höchsten weltweit. Mit unserem Krankenhaus-Projekt wollen wir das ändern“, schildert Manuela Erber-Telemaque entschlossen.
Mit Spenden einen echten Impact leisten
Wer das Leben der Menschen in Tshumbe verbessern und einen Beitrag zur Ausstattung des neuen und einzigen Krankenhauses dort leisten möchte, findet Spendeninformationen auf der Website der Organisation oder spendet direkt auf das unten angegebene Spendenkonto. Manuela Erber-Telemaque ist ab Juni 2026 wieder vor Ort in Tshumbe und stellt persönlich sicher, dass jeder gespendete Euro direkt vor Ort investiert und zweckgerichtet eingesetzt wird. Alle Betten und Nachtkästchen werden bei einem bewährten Unternehmen in der Hauptstadt Kinshasa bestellt, mit dem „Zukunft für Tshumbe“ seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Ziel der Organisation ist es, die lokale Wirtschaft in der Demokratischen Republik Kongo so weit wie möglich einzubinden und zu stärken.
