Laden...
Home2026-05-04T06:34:33+02:00

Liebe Leserinnen und Leser,

Täglich berichten die Medien­ von aggressiven Konflikten zwischen Staaten, von Gewalttaten in der Schule, in der Familie und in der Welt. Unsere erste Reaktion ist oft, die Beteiligten zu verurteilen. Wie kann man nur? Warum können die nicht einfach respektvoll miteinander umgehen? Überall fehlt es an Toleranz. Die Frage ist nur: Wie sieht es mit unserer eigenen Toleranz aus? Wie gehen wir selbst mit Personen, Gruppen oder Systemen um, die wir nicht unbedingt mögen? Manchmal ist die Grenze unserer Toleranz schon erreicht, wenn wir im Auto sitzen und vor uns ein Radfahrer zu weit links fährt, anstatt am rechten Fahrbahnrand zu kleben. Oder wenn auf der Straße ein offensichtlich junger Hund in seiner Verspieltheit und Begeisterung an uns hochspringt. Das soll er natürlich nicht, aber mit ein wenig Nachsicht und Toleranz bleiben in solchen Situationen alle entspannt. Ein gutes Miteinander fängt bei uns selbst an. Wir können Toleranz nicht von der Welt einfordern, wenn wir sie selbst nicht pflegen.

Dr. Gerhard Lötsch zeigte sich auf jeden Fall tolerant, als ihn Feuerwehr-Kommandant Höflinger einst einfach so, ohne Rücksprache, zum neuen Mitglied ernannte. Bereut hat er es nie, und in den letzten zwei Jahren erstellte er sogar die Chronik zum 150-Jahr-Jubiläum der Feuerwehr St. Johann.

Toleranz braucht es auch im Straßenverkehr, diesen Appell richten die Chefinspektoren Josef Feyersinger und Gerhard Rudolf an uns.

Ein Appell anderer Art kommt von Melanie Reiter: Sie hat ihre Stammzellen gespendet und ruft uns alle auf, uns registrieren zu lassen – eine Spende kann Leben retten.

Auch Toleranz kann unter Umständen (tierisches) Leben retten. Bürgermeister Stefan Seiwald und Gemeinderätin Claudia Pali treten für mehr Toleranz zwischen Hunde­besitzern und Nicht-Hundebesitzern ein.

Nicht zuletzt ist Toleranz auch gefordert im Umgang mit Menschen anderer Kulturen. Barbara Bärnthaler und Karin Czedziwoda erzählen von ihrem Einsatz für die Tafel des Roten Kreuzes.

Wir wünschen euch entspannte und vielleicht auch zum Nachdenken anregende Lese­stunden,
bleibt gechillt und tolerant,
eure

Doris Martinz
Chefredakteurin

Doris Martinz
Chefredakteurin

Aktuelle Beiträge

„Ich war überwältigt von der Freundlichkeit im Haus.“

Primar Dr. Christian Deetjen ist der neue ärztliche Leiter des Bezirkskrankenhauses St. Johann i.T.. Über seinen Werdegang und mehr. Als ihn der inzwischen pensionierte ärztliche Direktor, Primar Dr. Bruno Reiter, [...]

5. April 2026|Kategorien: Ausgabe 3/2026, Medizin|

Ausgabe 4 – 2026

Online blättern

Autofrühling

Online blättern
Sie haben keine Zeitung per Post erhalten? Bei folgenden Stellen in St. Johann bekommen Sie die Zeitung:
  • – Gemeinde
  • – Tourismusverband
  • – Auto Sparer
  • – Raiffeisenbank
  • – Tirol Milch
  • – Intersport Patrick

Verbreitung

Kostenlos an alle Haushalte in

  • St. Johann in Tirol

  • Fieberbrunn

  • Hochfilzen

  • St. Jakob in Haus

  • St. Ulrich am Pillersee

  • Waidring

  • Kirchdorf in Tirol

  • Erpfendorf

  • Oberndorf

  • Going am Wilden Kaiser

  • Schwendt

  • Kössen

  • Scheffau

  • Ellmau

  • Kitzbühel

  • Reith

  • Aurach bei Kitzbühel

  • Jochberg

  • Erscheinungstermin: immer am Monatsanfang

Nach oben