Seit 45 Jahren ist der „Taxi Toni“ Kunde bei Porsche in St. Johann, denn: Seine VW-Flotte vertraut er ausschließlich Fachleuten an.

Tausende Kilometer legt das Team von „Taxi Toni“ jedes Jahr mit seinen insgesamt zehn Firmenfahrzeugen zurück. Wer so viel fährt, der braucht verlässliche Autos. Toni Schreder oder „Taxi Toni“, wie man ihn in St. Johann nennt, setzt dafür auf die Marke VW, seit mehr als 45 Jahren. Schon sein Onkel Heinrich Schreder, der das Taxiunternehmen in den 50er-Jahren gegründet hatte, baute auf VW. „Wir sind damit immer gut gefahren“, bekräftigt Toni.
Seit Jahrzehnten in der Marktgemeinde daheim, ist er eigentlich ein „Zuagroaster“, ein gebürtiger Waidringer und gelernter Koch, der sein Handwerk auf Haubenniveau ausführte. Unter anderem war der 67-Jährige einst Souschef im berühmten „Weißen Rössl“ am Wolfgangsee. „Wenn ich was mache, mache ich es g’scheit“, sagt er dazu.
Heute gilt das für den Taxibetrieb. Und für das Hotel Theresia Garni, das er ebenfalls von seinem Onkel übernommen hat.

Ein Taxi, viele Aufgaben

Beide Betriebe führt inzwischen – zu seiner großen Freude – Tochter Alexandra weiter, aber in den Taxis sitzt Toni noch oft selbst. Das Geschäft sei schwieriger geworden, sagt er. Früher habe er „die Buam“ nach einer ausgiebigen Partynacht geschultert und sie der Mutter vor die Tür gelegt, heute würden die Leute viel weniger Alkohol trinken. Außerdem gebe es kaum noch Lokale für die Jungen, in denen sie feiern können. „Da macht man kein Geschäft mehr.“ Das Team von „Taxi Toni“ – es besteht aus dem Chef und 13 langjährigen Mitarbeiter:innen – widmet sich deshalb längst auch anderen Aufgabengebieten: Man übernimmt Krankentransporte und fährt Patientinnen und Patienten zur Dialyse, Chemotherapie oder Bestrahlung in die Klinik nach Innsbruck. Man fährt Passagiere zum Flughafen und führt Botenfahrten aus. Einmal, erzählt Toni, habe er für einen Kunden einhundert rote Rosen nach Hinterriß geliefert. Die Dame, die sie übernommen habe, sei schon sehr fesch gewesen, meint er grinsend. Die weiteste Fahrt führte ihn nach Belgien – an Bord befand sich eine Familie, der Vater war erkrankt. Toni brachte ihn sicher ins Krankenhaus im Heimatland.

Zuverlässigkeit zählt

Derzeit ist Toni mit sieben VW-Bussen, einem VW Caddy und zwei Skoda-Modellen unterwegs. Gekauft hat er die Fahrzeuge, die alle mit Allrad-Antrieb ausgestattet sind, in ganz Österreich. Service und Reparatur legt er jedoch ausschließlich in die erfahrenen Hände des Teams von Porsche St. Johann. „Es ist schon was Feines, wenn du die Manda kennst, und sie kennen dich und deine Autos. Man muss nicht lange erklären, die wissen, was zu tun ist. Außerdem ist es von Vorteil, die Werkstätte vor Ort zu haben. Blinkt einmal eine Warnlampe auf, fährt man schnell hin und lässt sich das ansehen, das spart Zeit, Geld und Nerven.“ Porsche habe gute Leute, so Toni, sie würden einen professionellen Job machen, und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis passe. „Was nützt es mir, wenn ich das günstig von irgendwem erledigen lasse und ich dann auf der Autobahn stehe mit meinen Fahrgästen?“ Bei ihm gehe es um Sicherheit und Zuverlässigkeit, für beides stehe VW und Porsche als Werkstatt.
Früher hätten seine Fahrzeuge bis zu 450.000 Kilometer heruntergespult, erzählt er. „Weil wir so viel Kurzstrecke fahren, müsste man diese Zahl eigentlich doppelt rechnen“, weiß er. „Bei uns werden Fahrzeuge wirklich stark belastet.“ Das gilt auch für den Škoda Kodiaq­, der aktuell bereits 335.000 Kilometer hinter sich hat. „Der geht wie ein Gleggei, hat eine super Maschine“, so Toni zufrieden.
Mit ihm freuen sich Andreas­ Maier, Geschäftsführer von PIA Tirol und Robert Bitschnau, Betriebsleiter von Porsche St. Johann. „Wir wissen Tonis Vertrauen sehr zu schätzen, jahrzehntelange Treue ist für uns nicht selbstverständlich“, betont Andreas Maier. Beide haben Taxi Toni früher selbst als Mechaniker und später im Kundendienst betreut. „Toni war und ist ein sehr, sehr angenehmer Kunde, mit dem sich alles ausreden lässt“, so Robert Bitschnau.
Weil die Autos und auch die Kooperation mit Porsche
St. Johann so gut funktionieren, sitzt Toni weiterhin gerne am Steuer. Er tut es aber auch deshalb, weil ihm seine Fahrgäste ans Herz gewachsen sind. Viele kennt er von Kindheit an: „Das ist einfach nett. Man ratscht, tauscht sich aus.“ Und wenn der Knirps oder das Mädchen von gestern „plötzlich“ erwachsen ist, kutschiert sie Toni mit seinem schönen Oldtimer zur Hochzeit. Mit einem alten, charmanten VW-Bus, natürlich. Womit sonst? Für alle Fahrgäste gilt: Bist du müde oder voll, ruf den Anton aus Tirol! Die schnelle Nummer: 05352/66666
Doris Martinz